Neue Perspektiven in der Pflege

Rupert Übelherr, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe, setzt auf Innovationen

Erschienen am 10.12.2016 in "Hallo Nachbar!" Berchtesgadener Land und Traunstein (auszugsweise)

Traunstein – Fachkräftemangel und immer weniger junge Menschen auf der einen Seite, eine steigende Zahl alter Menschen aus den geburtenstarken Jahrgängen der Babyboomer-Generation auf der anderen Seite: Das Gesundheitswesen und damit die Pflege sehen großen Herausforderungen entgegen. Diesen werde die geplante Reform der Pflegeausbildung gezielt begegnen, so Rupert Übelherr, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe der Kliniken Südostbayern AG. Er meint, dass das für 2018 anvisierte neue Pflegeberufsgesetz die Ausbildung attraktiver machen und ihren Absolventen ein breiteres berufliches Spektrum ermöglichen werde. Zukunftsorientiert, so Übelherr, arbeite auch das Bildungszentrum der Kliniken Südostbayern AG mit seinen Angeboten in Aus-, Fort- und Weiterbildung.

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Darmerkrankungen häufen sich

Interview mit Chefarzt Dr. Jörg Weiland, Kreisklinik Bad Reichenhall

Veröffentlicht im Reichenhaller Tagblatt, 2.10.2015

Bad Reichenhall – Immer mehr Menschen hierzulande leiden an den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Zum achten Mal findet daher deutschlandweit der Crohn & Colitis-Tag statt. Er dauert noch bis Sonntag, 18. Oktober und will zur Aufklärung über die Krankheiten beitragen. „Sie dauern lebenslang, können durch die modernen Medikamente aber beide meistens gut beherrscht werden“, sagt der Gastroenterologe und Diabetologe Dr. Jörg Weiland, Chefarzt der Inneren Abteilung an der Kreisklinik Bad Reichenhall.

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Endometriose kann für Unfruchtbarkeit sorgen

Interview mit Dr. Wolfram Turnwald, Chefarzt von Gynäkologie, Geburtshilfe und Brustzentrum an der Kreisklinik Bad Reichenhall

Veröffentlicht im Reichenhaller Tagblatt, 29.09.2015

Bad Reichenhall – Rund zehn Prozent aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren sind von einer Endometriose betroffen, schätzt die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. Die Selbsthilfeorganisation hat den 30. September zum Tag der Endometriose erklärt, weil die weitverbreitete Erkrankung oft lange Zeit unerkannt bleibt. Sie ist gutartig, kann aber sehr schmerzhaft sein und auch einem Kinderwunsch entgegenstehen. Dr. Wolfram Turnwald, Chefarzt von Gynäkologie, Geburtshilfe und Brustzentrum an der Kreisklinik Bad Reichenhall, rät Frauen mit  während der Periode auftretenden starken Schmerzen, diese im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung unbedingt anzusprechen.

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Wechseljahre des Mannes

Interview mit Professor Dr. Jochen Schopohl, Endokrinologe am Klinikum der Universität München

Veröffentlicht im "Forum Spitzenmedizin" der Süddeutschen Zeitung, 3.7.2014

Übellaunig, antriebslos und das Bäuchlein geht auch nicht mehr weg: Wenn Männer um die 50 Veränderungen an Körper oder Psyche wahrnehmen, taucht schon mal scherzhaft die Frage nach den männlichen Wechseljahren auf. Mythos oder Wahrheit? „Die Wechseljahre des Mannes vergleichbar mit denen der Frau gibt es definitiv nicht“, sagt Prof. Dr. Jochen Schopohl. Der Endokrinologe am Klinikum der Universität München weiß aber aus Forschung und Praxis, dass drei bis fünf Prozent aller gesunden älteren Männer einen Testosteron-Mangel haben. Er erklärt, warum Diagnose und Therapie ganz individuell erfolgen müssen.

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Fernbeziehung zwischen Magen und Schulter

Dr. Joachim Mayer-Brix und der Orthopäde Jürgen Waibel plädieren für eine ganzheitliche Medizin

Veröffentlicht in Süddeutsche Zeitung, Forum Spitzenmedizin, am 26.06.12

Wer Probleme mit den Ohren hat, denkt nicht gleich an Blockaden der Halswirbelsäule. Wenn das Knie oder die Schulter schmerzt, ist der Magen in jeder Hinsicht weit weg - sowohl für Patienten als auch oft für Mediziner. Dabei gibt es durchaus Zusammenhänge. Denn: In der Komplexität des menschlichen Körpers existieren viele Funktionsketten mit Fernbeziehung. „Durch die zunehmende Spezialisierung mit vielen sehr guten Einzeldisziplinen wird zunehmend ‚das Ganze“ des Menschen aus dem Blick verloren“, so der Erlanger HNO-Arzt und Phoniater Dr. Joachim Mayer-Brix, 55, und der Forchheimer Orthopäde Jürgen Waibel, 49. Sie plädieren im Sinne zielgenauerer Diagnosen für eine ganzheitliche Behandlung. Und kombinieren die klassische Schulmedizin mit erprobten Methoden der Naturheilkunde wie klassische Homöopathie oder Akupunktur.

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Männer, achtet auf Eure Gesundheit

Prostatakarzinom ist häufigste Krebserkrankung bei Männern

Veröffentlicht in Ebersberger Zeitung 21.05.12, Süddeutsche Zeitung 14.06.12, Hallo 26.05.12

Ebersberg – Mehr Bewegung, gesünder und weniger essen: Nicht nur im Frühling gehen Männer immer bewusster mit ihrem Körper um. Bei der Gesundheitsvorsorge indes ist die neue Achtsamkeit noch nicht recht angekommen, nur rund ein Drittel der 55- bis 75-Jährigen geht zur von den Krankenkassen ab 45 Jahren empfohlenen jährlichen Prostata-Untersuchung.Das Prostatakarzinom, immerhin die häufigste Krebserkrankung bei Männern, kündigt sich nicht mit Schmerzen an, warnt Dr. Mathias Barba, Chefarzt der Urologie an der Kreisklinik Ebersberg. 

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Ina Berwanger 

Freie Journalistin

 

 

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